OZG Services · Öffentliche Verwaltung

Plattform statt Insellösungen

Eine nachhaltige kommunale IT-Landschaft entsteht nicht dadurch, für jede Aufgabe ein weiteres isoliertes System einzuführen. Unser Zielbild ist eine modulare Plattform mit wiederverwendbaren Basisdiensten, standardisierten Schnittstellen und schrittweise ergänzbaren Verwaltungs- und Fachservices.

Fünf Ebenen einer kommunalen Plattform

Die fünf Ebenen ordnen digitale Angebote vom sichtbaren Bürgerdienst bis zur technischen Infrastruktur. Jede Ebene hat eine klare Aufgabe und greift über definierte Schnittstellen auf die darunterliegenden Fähigkeiten zu.

  1. Ebene 1

    Bürger & Online-Services

    Onlineanträge, Termine, Kommunikation, Dokumente und Bezahlfunktionen bilden den direkten digitalen Zugang zur Verwaltung.

  2. Ebene 2

    Verwaltungsservices

    Dokumentenmanagement, Sachbearbeitung, Projekte, Tickets, Sitzungen, Wissen und Zusammenarbeit unterstützen die tägliche Verwaltungsarbeit.

  3. Ebene 3

    Fachservices

    Modular ergänzbare Lösungen bilden kommunale Fachaufgaben ab. Ein Fachservice wird erst eingesetzt, wenn er fachlich und technisch produktionsreif ist.

  4. Ebene 4

    Basisdienste

    Identitäten, Rollen, Dateien, Inhalte, Workflows, Benachrichtigungen, APIs und Monitoring stehen allen angeschlossenen Services gemeinsam zur Verfügung.

  5. Ebene 5

    Plattform & Infrastruktur

    Hosting, Sicherheit, Backup, Verfügbarkeit, Deployment und Lifecycle-Management schaffen die verlässliche technische Grundlage.

Architekturprinzipien

Klare Leitplanken halten die Plattform erweiterbar, kontrollierbar und dauerhaft betreibbar:

  • Offene SchnittstellenDokumentierte APIs und Datenflüsse ermöglichen Austauschbarkeit und verhindern neue Abhängigkeiten.
  • Wiederverwendbare BasisdiensteGemeinsame Funktionen werden einmal zuverlässig bereitgestellt und von mehreren Services genutzt.
  • Klare SystemgrenzenFachlogik und technische Plattform bleiben getrennt, damit beide unabhängig weiterentwickelt werden können.
  • Zentrale IdentitätenBenutzer, Rollen und Berechtigungen werden konsistent, nachvollziehbar und sicher verwaltet.
  • Portabilität & DatenhoheitDaten bleiben zugänglich und Komponenten auf andere Infrastrukturen oder Anbieter übertragbar.
  • Open Source mit AugenmaßOffene Software wird eingesetzt, wenn sie fachlich, technisch und betrieblich nachhaltig passt.
  • Security & Betrieb by DesignSchutzbedarf, Monitoring, Backup und Lifecycle werden bereits in der Architektur berücksichtigt.

Vorgehensmodell

Die Plattform entsteht schrittweise entlang konkreter Bedarfe. Jede Phase liefert ein nutzbares Ergebnis und schafft die Grundlage für den nächsten Ausbau:

  1. 01

    Start

    Mit drei bis fünf geeigneten Bürgerdiensten oder Prozessen beginnen und sichtbaren Nutzen schaffen.

  2. 02

    Work

    Zusammenarbeit, Dokumente, Vorgänge und Workflows innerhalb der Verwaltung verbessern.

  3. 03

    Platform

    Gemeinsame Basisdienste aufbauen und weitere Fachservices kontrolliert integrieren.

  4. 04

    Sovereign

    Offene, kontrollierbare Infrastruktur und verlässliche Managed Services etablieren.

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Den nächsten Schritt konkret machen

Wir prüfen gemeinsam Ausgangslage, Zielbild und den sinnvollsten Einstieg – ohne den Betrieb aus den Augen zu verlieren.

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